Gewalt in den Schulen

Das habe ich gestern in den Nachrichten gesehen: Gewalt in den Schulen. Die Regierung will für mehr Sicherheit sorgen. Es wurde gezeigt, wie zwei Mädchen im jugendlichen Alter auf ein am Boden liegendes jugendliches Mädchen mit den Füßen treten.

Frage ich mich: wo kommt diese Aggression her?

Was lässt Schüler derart ausrasten. Kann man sagen, die Schüler werden immer aggressiver?  Die Toleranzschwelle der gegenseitigen Akzeptanz sinkt? Oder hat das durchaus andere, weitreichendere Gründe?

Kann es sein, dass den Kindern etwas fehlt? Dass der tägliche Druck : mehr Leistung, mehr lernen in kürzerer Zeit zuviel für die Kinder ist? Mag es vielleicht auch sein, dass den ganzen Tag in ein Schulgelände “ gefangen“ zu sein mit dazu beiträgt?

Geht uns das nicht alle an? Ich jedenfalls mache mir schon ernst haft Gedanken dazu und ich bin der Meinung, es geht uns ALLE an.

Sollten Schüler nicht junge, glückliche, selbstbewusste Menschen sein, die mit ihrem Wissen und Können das sie bereits in sich tragen, während ihrer Schullaufbahn entwickeln, verfeiner und festigen wollen . die sie befähigt, die Welt zu bereichern und dabei mitwirken, unsere Welt schöner, glücklicher, entspannter werden zu lassen und mit neuen wertvollen Technologien dafür sorgen, dass wir alle angenehmer leben können.

Was ist das Problem?

Hier ist es so, dass die Familien kaum Zeit füreinander haben. Die Kinder werden in der Frühe in entsprechende Einrichtungen gebracht. Dem Alter entsprechend, leider meist schon, sobald die Kleinen drei Monate alt sind. Es wird darauf vertraut, dass die Kompetenz der Betreuer die während dieser Zeit dafür sorgen, dass die Kinder gedeihen und zu Persönlichkeiten heranwachsen, die ihrer Bestimmung gemäß, ihr Wissen und Können später in der Weise einbringen, dass es zu ihrem Wohl, zum Wohle der Gemeinschaft und dem gesamten Universum zum Ausdruck bringt.

Ist es nicht so, dass wir die Qualität unserer Verantwortung ihnen gegenüber in der Weise verbessern  müssen, um diesen jungen Menschen genau das möglich zu machen?

Was gilt es zu verändern, dass wir diesen jungen Menschen, die immerhin unsere Hoffnung auf eine bessere Zukunft sind?

Es wird Zeit, nach innen zu schauen. Wie ist die Situation in den Familien. Ja wie ergeht es eigentlich jedem Einzelnen? Welche Verbesserungen sorgen dafür, dass dass ein harmonischen und liebevolles Miteinander möglich wird?

Schaffen wir gemeinsam einen Nährboden,für ein Gedeihen im besten Sinne.

Kinder sind zunächst das schwächste Glied in der Kette, bis wir “ Erwachsenen“ erkannt haben, welche Verantwortung uns tatsächlich obliegt und Kinder als ein Geschenk betrachten das uns anvertraut wurden, sie ein Stück des Weges zu begleiten bis es ihnen möglich ist, ihre eigene Bestimmung zu leben.

Was ist für die Aller kleinsten gut bis sie den Kindergarten besuchen. Ein harmonisches und liebevolles Heranwachsen in den ersten drei Lebensjahren sollten in einem familiären Kreis ermöglich werden. Diese Zeit ist so wichtig,  hier ist viel Liebe gefragt und das bereichert wiederum den oder die Bezugspartner sehr . In der Regel sind das Mutter und Vater. Doch auch andere liebevolle Bezugspersonen kommen in Frage.

Die Jahre von zirka drei Jahre bis zur Schulreife.  Hier haben wir die kleinen Abenteurer, die ganz neugierig geworden sind auf die Welt, und was es für sie bedeutet.  Diese Kinder brauchen ganz viel Raum, ganz viel Natur und die Gelegenheit eigene Erfahrungen zu machen.  Das ist durchaus in einem sogenannten Kindergarten möglich, der den Kindern erlaubt ihre Gefühle zu leben und tolle Erfahrungen mit sich und ihrem Umfeld machen dürfen.

Ich wünsche mir jedenfalls, das wir ALLE lernen, sensibler und wertfreier mit dem Thema : Kinder – Erziehung-Gewalt- Gesellschaft umzugehen, um ein liebevolleres und harmonischeres Miteinander erreichen können. Was im Kleinen möglich ist, lässt sich auch im großen Ganzen verwirklichen.

Mit diesem Thema habe ich mich so intensiv auseinander gesetzt, dass ich Ihnen die Fortsetzung davon  in meinem nächsten Beitrag mitteilen möchte.

In diesem Sinne alles Liebe.

Gabriele Odenthal

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