Glauben an sich selbst

Kirchengemeinden der verschiedensten Art schießen zu dieser Zeit wie Pilze aus dem Boden. Denn es ist ja eine Zeit, des Wandels. Eine Zeit in der so unmissverständlich klar wird, dass nichts so bleibt wie es war. Noch immer wird Angst geschürt: Krisen, Krieg, Katastrophen. das Geld wird knapper und die Arbeitslosigkeit steigt.

Was liegt da näher als Schutz und Zuflucht in der Kirche zu suchen. Denn dort wird einem ja geholfen es wird einem gesagt, was man zu tun und zu lassen hat.  Das ist weder gut noch schlecht. Es ist einfach so. Den Menschen, denen das hilfreich ist, mögen weiter so verfahren, denn für sie ist es gut. Ich möchte mich vielmehr an die Menschen wenden, die etwas spüren, so einen Drang nach Freiheit und Unabhängigkeit. Menschen die gerne die Wahrheit in sich erkennen möchten und endlich wissen wollen, wer sie sind und wohin sie gehen möchten.

Wie wäre es, wenn der Mensch erkennt, dass er das Göttliche in sich trägt.  Ja sogar ein Schöpfer ist der sich jederzeit die Welt erschaffen kann, in der er gerne leben möchte.

Da stellt sich natürlich die Frage, wie soll diese Welt aussehen? 

Es gibt nur den einen Weg, dies herauszufinden.  In die Stille zu gehen. Sich wirklich Zeit nehmen, um sich immer und immer wieder zu fragen, wie soll meine Welt aussehen. Was kommt darin alles vor? Geht es dabei nur um mich oder sind noch andere beteiligt? Was ist es, dass mich ausmacht? Was will ich wirklich?

Das sind alles Fragen und Vorstellungen die nur im eignen Herzen, in der Seele gefunden werden können.  Niemand sonst kann sie Dir beantworten. Bestenfalls kannst Du dich dabei begleiten lassen, aber gib acht, das diese Person dir mit bedingungsloser Liebe begegnet.  Auch das spürst Du nur in Deinem Herzen, wenn Du hineinfühlst,  hörst oder siehst. Es ist wichtig, das Du völlig wertfrei und ohne Beeinflussung erkennen darfst, wer Du bist. Dann ergibt sich auch der Weg und Deine wundervolle Welt.

Diesen Weg zu beschreiten, ist ungefähr zu vergleichen mit einen Baby, das laufen lernt.  Der erste wackelige Schritt,  es fällt wieder hin.  Es weint vielleicht, steht aber wieder auf. Noch ein Versuch, so geht es eine ganze Weile immer wieder aufstehen, hinfallen. Vielleicht holt sich das Baby eine Beule, oder gar eine Platzwunde dabei. Es kann sein, dass dieses Kind getröstet wird, vielleicht wird auch Beifall geklatscht. Jemand anders ermutigt das Kind es wieder zu versuchen, freut sich mit ihm, dass das Kind es geschafft hat. Manche Erwachsene sind ängstlich und sperren dieses Kind lieber in einen Laufstall, damit es sich nicht weh tun kann. Manche räumen alles aus dem Weg, damit dieses Kind nicht stolpert. Es gibt auch Menschen, die nehmen so ein Kind das laufen lernen will an die Leine. Es scheint ihnen  eben sicherer. Wiederum andere lassen ihr Kind einfach ausprobieren, wie es am besten geht, sind nur jeder Zeit da um Trost zu spenden und Mut zu machen. Wenn nötig zu trösten, wenn es eine Beule gab. All das geschieht aus Liebe.  Es ist dabei nur wichtig einmal mehr aufzustehen als hinzufallen.

Wenn Du dich auf die Suche machst, geh in die Stille, finde Dich und hab Mut dann Deinen Weg zu gehen, auch wenn Du hin fällst und so manche Beule weh tut. Doch sei Dir eines gewiss, der Sieg ist Dir sicher und es lohnt sich.

Möchtest Du gerne Hilfe haben und Du suchst nach jemandem, der dich in bedingungsloser Liebe annimmt, ich bin für Dich da.

In Liebe,

Gabriele Odenthal

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